Herdwanger Faustballer zeigen Nervenstärke
22.01.2007, 16:01 - Mit einer ausgeglichenen Bilanz von einer Niederlage und einem Sieg kehrten die Faustballer des FC Herdwangen-Schönach vom letzten Spieltag der Verbandsliga Württemberg aus Gärtringen zurück. Ob es für den FCHS als Tabellenvorletzter allerdings für den Klassenerhalt gereicht hat, steht noch nicht fest.TSV Gärtringen - FC Herdwangen-Schönach 2:0 (15:10, 15:10)
Eine recht deutliche Angelegenheit war die Partie gegen den TSV Gärtringen,
einem der Aufstiegsanwärter in die Schwabenliga. Der FCHS musste sich mit
jeweils 10:15 in zwei Sätzen geschlagen geben.
TSV Kleinvillars - FC Herdwangen-Schönach 0:2 (12:15, 19:20)
Gegen den TSV Kleinvillars war die Mannschaft um Trainer Hubert Nadler bereits
durch ein 15:12 im ersten Satz in Führung gegangen, ehe es im zweiten zu
einem dramatischen Schlagabtausch in der Schlussphase kam. Dort gelang es den
nervenstarken Herdwangern, gleich sechs Satzbälle abzuwehren, ehe der Ball
beim Stand von 19:19 nach einem geglückten Block von Ingo Stöldt vom
gegnerischen Feld zurück ins Netz sprang. Regelkonform entschied der
Schiedsrichter auf Punkt und somit auch Sieg für Herdwangen-Schönach, was
sich in der Tabelle letztlich aber nicht mehr auswirken sollte. Denn durch
seinen Erfolg über die TS Friedrichshafen bleibt der TV Unterhaugstett dank
des besseren Satzverhältnisses vor dem punktgleichen Faustball-Club.
Somit heißt es in Herdwangen-Schönach weiter abwarten, bis die höheren Spielklassen ihre Saison ebenfalls beendet haben. Trotzdem ist Hubert Nadler zuversichtlich, auch nächstes Jahr wieder in der Verbandsliga antreten zu können: "Im Moment sieht es danach aus, dass wir drin bleiben, zumal die Liga nur mit sieben anstatt der vorgesehenen acht Vereine gespielt wurde."
FCHS: Böll, Nadler, F Stöldt, I. Stöldt, Weller
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